Man kann den Verantwortlichen des ZDF gar nicht genug danken, dass sie eine solche Sendung einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Die am Mittwoch dem 13.08.2008 ausgestrahlte zweite Auflage des “GRAND PRIX DER CHÖRE” war eine deutliche Steigerung zur der des Vorjahres.
Chormusik hat wieder Konjunktur! Junge Menschen bringen sich mit Leib und Seele ein.
Dem HEART CHOIR aus Wetter, der diesen Grand Prix mit einer Traumquote von 40,7 % gewonnen hat, möchte ich herzlichst zu dieser tollen Leistung gratulieren und wünsche den Mitgliedern für die Zukunft von Herzen viele, viele Erfolge. Nur so kann bei einem breiten Publikum Chormusik wieder attraktiv werden: Perfekte musikalische Leistung und Präsentation, hoher Wiedererkennungswert der zu singen Literatur usw. usw…..!
Einer meiner Chöre war beim Casting der ersten Staffel dabei. Von daher sind mir die Voraussetzungen, um zu einer solchen Sendung zugelassen zu werden, doch mehr als bekannt. Diese haben sich in der zweiten Staffel noch deutlich verschärft.
Sieht man die Kritiker dieser Sendung, so handelt es sich überwiegend um Sängerinnen und Sänger sowie Chorleiter, die diese Entwicklung offensichtlich verpaßt haben und nicht begreifen wollen, dass es heute unzählige Facetten der Chormusik gibt. Natürlich spielt auch die eigene Angst vor einer sich anbahnenden Bedeutungslosigkeit eine Rolle. “Das EINE tun und das ANDERE nicht lassen” heißt die Parole. Man sollte diese bravorösen Leistungen, die dort gezeigt wurden, nicht einfach abtun, sondern sie erst einmal selber versuchen umzusetzen. Schnell wird man merken, dass dies gar nicht so einfach ist und allen Beteiligten sehr, sehr viel abfordert. So ist es doch einfacher zu reden und dabei gar nicht zu wissen, worüber man redet.
Diese Kritiker sind wie ein Eunuch im Harem:
Er sitzt dort sehend und auch wohl wissend, dass er dazu nie in der Lage sein wird.






