Kategorie-Archiv: Allgemeines

Weihnachtskonzert der anderen Art

Der Wickrather MGV ist ein Chor, der sich in der Vergangenheit nicht von anderen Männerchören abgehoben hat. Er kämpfte mit Problemen, wie sie Land auf und Land ab leider nur all zu bekannt sind. Nach nur einen 3/4 Jahr stellt sich der Chor heute neu aufgestellt und zukunftsorientiert dar.

Lassen sie sich von den ersten Ergebnissen überraschen.

Neue Weimbs Orgel

Neue Weimbs Orgel für St. Marien, Rheydt

Es ist der Traum eines jeden Organisten, eine neue Orgel zu bekommen. Heute ist dies im Zeichen schwieriger Finanzlagen kaum noch möglich. Dieser Traum aber wird jetzt für die Rheydter Kirchengemeinde St. Marien wahr:

Eine neue Weimbs Orgel!
Bilder zum Bau der Orgel finden Sie auf der Website der Firma Weimbs unter “Aktuell” und dann “Mönchengladbach-Rheydt, St. Marien – Orgelneubau – Die katholische Kirche St. Marien in Mönchengladbach-Rheydt”

Für mich zählt Orgelbau Weimbs zu einem der führensten Orgelbauer im europäischen Raum. Die dort gebauten Werke haben eine bemerkenswerte Individualität und richten sich an den gedachten und geplanten Aufgaben aus. Man kann als Hörender also nicht von einer “typischen Weimbs-Orgel” sprechen, sondern man muss bei jedem Werk hinterfragen, von wem die Orgel gebaut wurde. Dies ist ein Markenzeichen des Hellenthaler Orgelbauers in der vierten Generation. So kann sich die Rheydter Gemeinde auf ein grandioses Instrument freuen. Der dortigen Kirchenmusikerin, Beate Opitz darf man schon heute gratulieren; vor allem deshalb, weil Friedbert Weimbs diese Orgel selber intonieren wird.

Vielleicht schauen Sie ja hin und wieder einemal den Aufbauarbeiten zu. Es lohnt sich.

Die Max Reger Gedächtnisorgel

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Die Kirche St. Michael in Weiden, bis 1899 Simultankirche und seitdem evangelisch, blickt auf eine bewegte Orgelgeschichte zurück. 1565 baute hier der Niederländer Hermann Raphael Rottensteen eine zweimanualige Chororgel mit Rückpositiv. Diese Orgel wurde später auf die Westempore versetzt, mehrmals umgebaut, wobei schließlich das Rückpositiv aufgegeben und durch ein vierregistriges Oberwerk ersetzt wurde. An dieser noch mechanischen 14-registrigen Orgel spielte Max Reger regelmäßig von 1886 bis 1889.
1902 wurde in das alte Gehäuse ein Neubau von Johannes Strebel mit 24 Registern, pneumatischer Kegellade und „diversen Druckknöpfen zur Regulierung der Dynamik“ eingebaut. Diese Orgel hat Reger im März 1903 geprüft und auch öffentlich vorgeführt. 1969 wurde von der Firma Walcker eine neue Orgel mit 41 Registern gebaut. Wegen der Beibehaltung des alten und de facto viel zu kleinen Gehäuses ergaben sich hierbei architektonische Probleme, Nachteile in der Aufstellung und Begrenzungen in der Disposition.

Diese Walcker-Orgel wurde nun 2007 durch die neue „Max-Reger-Gedächtnisorgel“ abgelöst. Sie ist besonders für die Orgelmusik Max Regers geeignet, ermöglicht aber auch die Wiedergabe der Musik anderer Epochen.
Erbaut wurde sie von der Orgelbaufirma Weimbs aus Hellenthal/Eifel. In der Stilistik knüpft das Instrument dabei an der deutsch-romantischen Orgel an, bleibt aber nicht bei einer reinen Kopie stehen. Dies zeigt sich auch im Äußeren am neugestalteten Prospekt. Die neue Orgel hat 53 Register auf drei Manuale und Pedal verteilt, wobei zwei Manualwerke als Schwellwerke gebaut wurden. Als Windladensystem wurde die mechanische Schleiflade gewählt. Der Druckpunkt der einarmig-hängenden Traktur wurde so reduziert, dass das Spielgefühl dem einer mechanischen Kegellade („weiches Hineingehen“) angenähert wird. Mit Blick auf die Geräuschminimierung wurde die Registertraktur rein elektrisch gebaut. Sie ist mit einer großen Setzeranlage und einer programmierbaren Walze verbunden. Die Orgel hat zwei Jalousieschweller. Beide wurden mit zusätzlichen Handzügen ausgestattet. Das eigentliche Schwellwerk steht ganz hinten, so dass extreme pianissimo-Wirkungen ermöglicht werden. Für Werke der Neuen Musik wurden regulierbare Windabschwächungen eingebaut.
Die Disposition wurde so angelegt, dass ein unmerkliches graduelles Crescendo im 8´- Bereich erzielt werden kann. Anregungen für die Mensuren ergab der Vergleich mit historischen Instrumenten des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die präzise Abstimmung aller klangbeeinflussenden Faktoren wie z. B. Mensur, Winddruck, Windlade usw., ermöglichten eine nuancenreiche Intonation, wie sie für eine deutsch-romantische Orgel typisch ist.

Die neue Orgel versucht im Geist Max Regers zu stehen. Das heißt: Blick zurück auf wichtige frühere Musik – insbesondere das Werk von J. S. Bach, Blick auf Regers Orgelwerk selbst und Blick in die Gegenwart. Sie ist ein Instrument unserer Zeit, das auch die künstlerische Empfindung und die handwerklichen Möglichkeiten eines Orgelbauers unserer Zeit wiedergibt. Trotz Bezugnahme auf die Vergangenheit soll hier Geschichte weitergeschrieben werden – so wie es Max Reger in seinen Kompositionen auch getan hat.
Eine ausführliche Beschreibung der neuen Orgel, sowie zur Geschichte der Orgeln in St. Michael ist im Orgelführer: „Eine Orgel für Max Reger“ enthalten, der über das evang.-luth. Pfarramt St. Michael (Pfarrplatz 6, 92637 Weiden, kgsanktmichael@aol.com) erhältlich ist.

The Final Countdown

Die Endphase der Qualifikationsmaßnahmen ist eingeläutet. Die vierte und letzte Mottoshow der Choristocats zum Thema Musical forever ist vorbereitet und alle Teilnehmer bereiten sich intensivst darauf vor.
Mit weiteren 420 Teilnehmern hatten sich die Teilnehmer im Oktober vergangenen Jahres zum Casting der Hauptrollenbesetzung im “High School Musical” bei der Factory of Musical Voices Rheindahlen beworben. Heute stehen sie nach Casting, Recall und 3. Mottoshows in der finalen Mottoshow zum Thema “Musical forever”.
Haben Sie schon Ihre Karte? Nein, dann sollten Sie sich schnellstens darum bemühen. Es ist zu erwarten, dass diese finale Veranstaltung sehr gut besucht werden wird.

Quodlibet Rheindahlen

Klarstellend möchte ich hier festhalten, dass ich aus Gründen, die für mich eine weitere musikalische Arbeit unter zeitgemäßen Gesichtspunkten nicht möglich erscheinen ließen, meine Chorleitertätigkeit bei dem in Rede stehenden Chor zum 30. April 2010 aufgekündigt habe. Wenn ein anderer Eindruck durch windende Formulierungen erweckt werden soll, so ist dieser schlichtweg falsch. Ich füge mich damit in die von Quodlibet Rheindahlen praktizierte Form des turnusmäßigen, zweijährigen Chorleiterwechsels der vergangenen zehn Jahre ein. Ein früherer Artikel auf dieser Seite beschreibt die nicht haltbare Situation.

Ein Wochenende der Superlative

Es war zwar ein anstrengendes Wochenende, aber voll mit tollen Erlebnissen und toller Musik.

Samstag, 12.06.2010 die 3. Mottoshow der Choristocats in der Factory of Musical Voices Rheindahlen. Bei YouTube finden Sie noch weitere.

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Lesen Sie hier den Online Artikel der Rheinischen Post Mönchengladbach.

Sonntag, 13.06.2010 Beim diesjährigen Zuccalmaglio Festival des ChorVerbandes NRW am Sonntag 13.06.2010 in Menden erreichte mein Ensembles chant du choeur changeant wieder Bestnoten:

Aufgabe A – Sehr gut mit 23,33 Punkten
Kein schöner Land in dieser Zeit / Wolfram Buchenberg

Aufgabe B – Sehr gut mit 23,00 Punkten
Summertime / George Gershwin

Aufgabe C – Sehr gut mit 23,66 Punkten
Shenandoah / Emily Crocker

Aufgabe D – Sehr gut mit 22,33 Punkten
Deep River / Noble Cain

In der höchsten Leistungsklasse A gab es die Goldmedaille. Da kann man doch rund herum zufrieden sein oder?

Es war ein großartiges Erlebnis


Bei dem großen Abschlusskonzert des “!Sing Day of Song” in der Schalke Arena wurde u.a. der Chorverband NRW durch zwei meiner Chöre vertreten. Unter dem Namen “TonArt” präsentierten sich Sängerinnen aus “chant du choeur changeant” und dem “Collegium Vocale Moers” mit einem Volksliedermedley von Michael Schmoll “Der Lindenbaum”.

Es war beeindruckend vor 60.000 Zuhörern gemeinsam mit dem Ensemble “VokalArt” zu musizieren. Ein Video-Clip wird bald hier eingestellt werden, damit sie die Amtmophäre ein wenig nach empfinden können.

Auch das ist Männerchor

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“Day of Song”

Mitglieder meiner Ensembles “chant du choeur changeant” und “Collegium Vocale” präsentieren sich auf einer der Spielfeldbühnen in der Veltins Arena in Gelsenkirchen zum “Day of Song” am 05. Juni 2010 als “Tonart” des

It was great

Der Workshop des Chorverbandes NRW “Queen & Abba forever” am vergangenen Wochenende in der Landesmusikakademie Heek-Nienborg, war schon lange vorher restlos ausgebucht.
Schon nach einem kurzen Warm-Up wuchsen die Teilnehmer schnell zu einem homogenen Ensemble zusammen.

Natalie Wilson, Boysie White und Hermannjosef Roosen als Dozenten arbeiteten sehr intensiv und erfogreich mit