Kategorie-Archiv: Auf ein Wort

Die heimliche Kirchensteuer

Ein höchst interessanter Bericht (Video-Clip) aus der WDR-Mediathek zum Thema “Die heimliche Kirchensteuer”!

Das Land spart und streicht an allen Ecken und Enden. Nur eins bleibt heilig – die Kirche. Blumenschmuck, Orgel und Glockentürme werden häufig aus Steuergeldern finanziert, aber nicht aus der Kirchensteuer. Nur da, wo das Geld dringend gebraucht würde, kommt es nur selten an. So müssen beispielsweise die Kosten für eine Orgel und deren Substanzerhaltung im Bistum Aachen durch Gemeindespenden aufgebracht werden, was dazu führt, dass zahlreiche, erhaltungswürdige Orgelwerke nicht gepflegt werden und so verkommen werden. Von Orgelneubauten ganz zu schweigen.

Vielleicht sollte man das GANZE einmal umdrehen: Die Gehälter des Klerus werden durch Gemeindespenden aufgebracht und ……….

Eine wirklich hörenswerte Dokumentation!

Die armen Zahnärzte

Die armen Zahnärzte

Also mir bleibt die Spucke weg: Man folge bitte diesem Link und lasse sich diese Preise mal auf der Zunge zergehen:

Von 52.936,90 € reduziert sich durch die 2te-Zahnarztmeinung der Behandlungpreis auf 24.700,00 €

Also wer seine eventuell erforderliche Behandlung nicht ohne diese Plattform durchführen lässt und nur blind vertraut, dem ist nicht mehr zu helfen. In diesem Fall sind es 7 unterschiedliche Zahnärzte, die diesen Preisunterschied anbieten.

Ich bin einfach nur sprachlos! Das ist eine Differenz von 28.236,90 €. Dafür bekommt man einen guten Neuwagen der Mittelklasse!!!!!

Virtuelle Chöre – neue Möglichkeit?

Komponist Eric Whitacre und Produzent Scott Haines begeistern derzeit mit dem Chorgesang “Lux Aurumque”. Das Stück ist nur über das Internet entstanden, mit 185 Stimmen aus zwölf verschiedenen Nationen. Das nächste Ziel: mehr als tausend Sänger.

YouTube Preview Image

Die technische Ausrüstung des weltweiten Musikexperimentes besteht aus einem Blog, einer Seite bei Facebook und einer bei YouTube. Alle Akteure haben ihren Gesangspart per Webcam eingeschickt. Schritt zwei: Eine zeitgleiche Aufnahme unter Anleitung des Monitor-Magiers. Der war nach eigenen Worten von dem Ergebnis total überwältigt und zu Tränen gerührt. Auch seine Fans sind begeistert. Einige denken schon weiter, wünschen sich als nächstes tausend schöne Stimmen, die „allein gemeinsam“ singen.

Werden junge Menschen abgelehnt?

Probe eines Chorprojektes

Über Jahre schon vernehmen wir Wehmut und Klagen vieler Chöre, dass junge Menschen tradierten Chorgemeinschaften fernblieben und nicht mehr singen wollen. Es sei, dieser Meinung weiter folgend, absehbar, wann unsere Chöre aussterben würden. Fragt man nach der Ursache, so folgen dann die unterschiedlichsten Schuldzuweisungen.

Andererseits aber formieren sich jährlich hunderte Kleinensembles in allen Chorgattungen (siehe beispielsweise ACC in Sendenhorst), zigtausend Jugendliche kämpfen um einen Platz bei Castingshows und nehmen größte Anstregungen auf sich, weil sie dort vorsingen wollen.

Wie sind diese beiden Thesen miteinander vereinbar? Warum gehen junge Menschen

Ein erfolgreiches Halbjahr 2010

Viele musikalische Höhepunkte und beeindruckende Erlebnisse prägten meine Arbeit des ersten Halbjahres 2010. Viele helfende Hände haben mit dazu beigetragen, dass all dies möglich und umgesetzt werden konnte. Stellvertretend für alle seien hier insbesondere drei Personen des ChorVerbandes NRW genannt:

Präsident Hermann Otto,
Landeschorleiter Prof. Michael Schmoll und der
Referent für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit Klaus Levermann.

Auch meinem unermüdlichen Webmaster Robert Brock von Chorius mit seinen 35.001 Ideen, seiner beispielhaften Kreativität und seinem nimmermüden Engagement danke ich sehr herzlich.

Mein Chor im Jahre 2020

Neujahrs-Show 2010

“Queen & Abba forever” in der LMA Heek

Sing! Day of Song in der Veltins Arena

Zuccalmaglio Festival in Menden

The Factory of Musical Voices Rheindahlen

Jetzt steht der wohlverdiente Urlaub an. Eine Zeit des Abschaltens, eine Zeit der Ruhe, aber auch eine Zeit weiterer Planungen und Überlegungen. Wie in jedem Jahr werden meine Frau Andrea und ich das wunderschöne niederländische Friesland weiter erkunden. Die friesischen Seen, aber auch die vielen unendlich wirkend abgelegenen Kanäle bieten sich hier an.

Trendsetter

Derzeit erreichen mich zahlreiche eMail-Anfragen zu dem von mir im Januar 2007 entworfenen und durch den ChorVerband NRW unterstützten Nachwuchskonzept “Mein Chor im Jahre 2020″.

Offensichtlich nehmen jetzt mehrere Einzelpersonen, Vereine und sonstige Organsationen für sich in Anspruch, dieses Konzept entworfen und umgesetzt zu haben. Dies trifft natürlich nicht zu. Ja, es geht sogar so weit, dass abgewandelte Formen von Einzelpersonen zum einem Preis von 10,– € käuflich angeboten werden und bei diesen oder deren Sängerkreisen zu erwerben sind.

Mein Nachwuchskonzept, welches auf Erfahrungswerte meiner langjährigen Chorleiter- und Dirigententätigkeit beruht und mehr als 30.000 Menschen in der Vergangenheit in Chöre gebracht hat, ist natürlich nach wie vor für Sie kostenlos nachstehend herunterladbar. Nach wie vor berate ich Sie weiterhin kostenlos bei der individuellen Umsetzung auf Ihre chorischen Bedürfnisse.

Da ich den bundesweiten Terminanfragen allerdings nicht mehr gerecht werden kann, biete ich Ihnen mein Nachwuchskonzept “Mein Chor im Jahre 2020″ hier zum download an.

Bespielhaft hierzu auch die Umsetzung durch “Cantare Repelen”, einem Frauenchor, der wieder zukunftsfähig geworden ist und jetzt ziegerichtet in die Zukunft schauen kann.

Ebenso auch das darin enthaltene, aber gesonderte Konzept der “Factory of Musical Voices”

Eine beispielhafte Umsetzung hierzu finden Sie bei der “Factory of Musical Voices Rheindahlen” mit den Gruppierungen “Choristocats”, “Voices-Family” und “Silver Voices”. Diese Formation ist bisher einzigartig in NRW.

Sie sollten sich diesese Konzepte in Ruhe durcharbeiten und mit Ihrem musikalischen Leiter besprechen. Zu weiteren Fragen der Umsetzung stehe ich Ihnen dann gerne per eMail oder auch telefonisch individuell zur Verfügung

Wollen unsere Chöre wirklich Nachwuchs?

Das ist eine Frage, die man sich bei nachstehendem Sachverhalt wirklich stellen muss.

Ein gemischter Chor hatte zum Jahresanfang 2008 27 aktive Mitglieder im Durchschnittsalter von 65 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt machten sich die verbliebenen Sängerinnen und Sänger ernsthafte Gedanken darüber, den Chor aufzulösen. Es wolle ja niemand mit ihnen in der Gemeinschaft singen. Resignation machte sich breit.

Durch einschneidende Änderungen der zu singenden Literatur verbunden mit

Grand Prix der Chöre im ZDF

Man kann den Verantwortlichen des ZDF gar nicht genug danken, dass sie eine solche Sendung einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Die am Mittwoch dem 13.08.2008 ausgestrahlte zweite Auflage des “GRAND PRIX DER CHÖRE” war eine deutliche Steigerung zur der des Vorjahres.
Chormusik hat wieder Konjunktur! Junge Menschen bringen sich mit Leib und Seele ein.

Dem HEART CHOIR aus Wetter, der diesen Grand Prix mit einer Traumquote von 40,7 % gewonnen hat, möchte ich herzlichst zu dieser tollen Leistung gratulieren und wünsche den Mitgliedern für die Zukunft von Herzen viele, viele Erfolge. Nur so kann bei einem breiten Publikum Chormusik wieder attraktiv werden: Perfekte musikalische Leistung und Präsentation, hoher Wiedererkennungswert der zu singen Literatur usw. usw…..!

Einer meiner Chöre war beim Casting der ersten Staffel dabei. Von daher sind mir die Voraussetzungen, um zu einer solchen Sendung zugelassen zu werden, doch mehr als bekannt. Diese haben sich in der zweiten Staffel noch deutlich verschärft.

Sieht man die Kritiker dieser Sendung, so handelt es sich überwiegend um Sängerinnen und Sänger sowie Chorleiter, die diese Entwicklung offensichtlich verpaßt haben und nicht begreifen wollen, dass es heute unzählige Facetten der Chormusik gibt. Natürlich spielt auch  die eigene Angst vor einer sich anbahnenden Bedeutungslosigkeit eine Rolle. “Das EINE tun und das ANDERE nicht lassen” heißt die Parole. Man sollte diese bravorösen Leistungen, die dort gezeigt wurden, nicht einfach abtun, sondern sie erst einmal selber versuchen umzusetzen. Schnell wird man merken, dass dies gar nicht so einfach ist und allen Beteiligten sehr, sehr viel abfordert. So ist es doch einfacher zu reden und dabei gar nicht zu wissen, worüber man redet.

Diese Kritiker sind wie ein Eunuch im Harem:
Er sitzt dort sehend und auch wohl wissend, dass er dazu nie in der Lage sein wird.

Mit dem Zeitgeist singen

unter dieser Überschrift gab es ein NGZ-Gespräch mit den Redakteuren Helga Bittner und Christoph Kleinau der Neuss-Grevenbroicher-Zeitung zu dem Thema “Mein Chor im Jahre 2020″ am Samstag 15.03.2008

Ensemble “chant du choeur changeant” bei einem Event in Heinsberg-Karken

Um das Interwiew zu lesen klicken sie bitte diese Zeile an

Was wollen wir eigentlich?

Richtet man Auge und Ohr in unsere Chorlandschaft so macht sich für mich, der versucht immer und immer wieder die Chormusik weiter nach vorne zu bringen, Resignation breit. Um Nachwuchskonzepte nicht nur auf dem Papier zu entwickeln, habe ich versucht, diese in meinen Chören umzusetzen und zwar mit einem riesen Erfolg an den unterschiedlichsten Orten und mit den unterschiedlichsten Menschen. So war es möglich Konzepete vorzustellen, die sich bewährt haben und einen sowohl unmittelbaren als auch mittelbaren Erfolg aufzeigten. Ein gemischter Chor beispielsweise, der Anfang diesen Jahres noch 29 Mitglieder hatte, hat mittlerweile wieder 50 junge Sängerinnen und Sänger in der Probe. Neue Ensembles gründen sich mit einer großen Anzahl junger Menschen, Liedergärten werden ins Leben gerufen, die Presse interessiert sich wieder für die Arbeit der Chöre, weil NEUES sich mit großem Erfolg abzeichnet und somit einen Nachrichtenwert bekommt, über den es sich zu berichten lohnt.

Versucht man nun dieses nachgewiesene Erfolgskonzept an Chöre oder Verbände weiterzugeben in der Hoffnung, dass sich auch dort etwas bewegen könnte, erfährt man Ablehnung oder Gleichgültigkeit. Die Argumente, warum neue Wege und Innovation im eigenen Chor oder auf Verbandsebene nicht umsetzbar sind, sind in den letzten zwanzig Jahren gleich geblieben und erheben sich zum Status von “Schutzbehauptungen”, darüber hinaus wirken sie auf mich ermüdend. Die Verwaltung von Chören wird zur Hauptsache erhoben und die Kollegen Chorleiter vermitteln große Kunst, die offenbar in einer großen Öffentlichkeit wenig Anklang findet. Es wird aber nicht nachgelassen, über Pseudoursachen zu sinnieren und man ist dann wirklich nicht zimperlich in den Schuldzuweisungen, warum angeblich junge Menschen nicht mehr singen wollen, was nun wirklich nicht stimmt.

Spricht man in Deutschland von “Chorgesang” gibt es zwei Marken die unmittelbar damit in Verbindung gebracht werden: “Fischer-Chöre” und “Menskes-Chöre”. Sowohl Gotthilf Fischer als auch Johannes Menskes haben es über Jahre hinweg verstanden, Chormusik populär zu machen. Mit diesen beiden Namen ist die Marke Chormusik in den letzten Jahren entstanden. Die großen Insider aber, nämlich unsere Chöre und Chorleiter wissen es natürlich besser – nur das Ergebnis stimmt nicht: Wo ist denn deren Marke Chormusik in einer bundesweiten Öffentlichkeit? Der bildliche Vergleich sei mir gestattet, dass sie wie Zwerge an einem Zaun stehen, sich hochziehen und zusehen müssen, wie die Sängerinnen und Sänger dieser beiden Chorleiter-Persönlichkeiten die Anerkennung der bundesweiten Öffentlichkeit ernten. Wer ist denn in diesem Zusammenhang der “Deutsche Chorverband” in dem Funktionäre viel reden. Welches Image hat er im Verhältnis zu den vorher Genannten?

Wer hat sich denn bisher damit beschäftigt einmal unsere Chorlandschaft zu analysieren? Welcher Bedarf besteht bei wem? Wie muss unser Produkt (Chorgesang) aussehen, wenn ein Bedarf abgedeckt werden soll. Wie hoch ist der Wiedererkennungswert unserer Chormusik bei jungen Menschen, denn sie sollen ja in unsere Chöre kommen? Was und wen will ich mit meiner Chorarbeit erreichen?

Peggy Röder von der Firma Endemol Deutschland bringt es auf den Punkt: “Für mich ist Chormusik interessant, wenn sie mich berührt!” Was bedeutet eine solche Botschaft, wenn man ehrlich damit umgeht?

Diese Beitrag wird in Kürze fortgesetzt.